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OluKai sponsert TEDxMaui mit polynesischem Flair

OluKai sponsert TEDxMaui mit polynesischem Flair

Im vergangenen September fand im Maui Arts & Cultural Center ein ganzer Tag voller „Ideen, die es wert sind, verbreitet zu werden“ statt, der ein begeistertes Publikum von tausend Inselbewohnern anzog. Die Veranstaltung war TEDx Maui 2014, eine perfekt organisierte lokale Variante des weltweiten Phänomens der TED-Talks. Unterstützt von OluKai und zahlreichen anderen zukunftsorientierten Unternehmen und Einzelpersonen der Insel rüttelten die 18 Referenten der Veranstaltung auf einzigartige hawaiianische Weise an konventionellen Denkweisen. Es gab eine Welle nach der anderen von Standing Ovations. Kimi Werner eröffnete den Tag mit ihrem Ratschlag: „Wenn du das Bedürfnis verspürst, schneller zu werden, mach langsamer.“ Die im Dschungel von Maui geborene und aufgewachsene Freitaucherin erzählte dem Publikum, wie sie während der Teilnahme an der Weltmeisterschaft im Speerfischen zu ihrer Philosophie gelangte. In den seltsam fremd anmutenden Gewässern vor Rhode Island lernte sie, ihre Angst zu kontrollieren, und holte sich den ersten Preis. Später nutzte sie ihren eigenen Rat, um eine Verbindung zu einem Weißen Hai aufzubauen, und zeigte ein Video, in dem sie auf der Rückenflosse des Monsterfisches mitreite. Der renommierte Maui-Wassersportler Dave Kalama, der Stand-up-Paddling-Champion, der das Tow-in-Surfen mitbegründet hat, erzählte seine beste „Wie-ich-beinahe-gestorben-wäre“-Geschichte. Riesige Wellen bei „Jaws“ in Pe‘ahi hätten ihn beinahe in den Tod gerissen, und das Publikum hielt den Atem an, als er die Geschichte detailliert schilderte. Wie er berichtete, wies er, sobald er endlich wieder auftauchte und erkannte, dass er überleben würde, den Rettungsschlitten an, ihn zurück auf eine Welle zu bringen – irgendeine Welle, jetzt, sonst hätte er vielleicht nie wieder surfen können. „Letztendlich hatte ich doch einen guten Tag“, sagte er. Hawaiianer oli, oder Gesänge, ließen das Theater den ganzen Tag über beben. Die dröhnende Stimme von „Kumu Hina“ – einer Transgender-Person Kanaka Maoli (gebürtige Polynesierin) und Gemeindevorsteherin aus O‘ahu – ging ihrer statuenhaften, in Rot und Gold gekleideten Erscheinung auf der Bühne voraus. Sie sprach bewegend über ihre jüngste Reise nach China, auf der sie die Vorfahren ihres eigenen Vaters aufgespürt hatte. Sam ‘Ohu Gon III. trat in traditioneller Tracht (grün) maile lei, golden ‘ilima Stirnband), um alte Kultur mit moderner Wissenschaft zu verbinden. Sam ist sowohl leitender Wissenschaftler bei The Nature Conservancy of Hawai‘i als auch ein Kahuna erfahren im Gebetsgesang und in Etikette. Die Botschaft des Tages lautete: Sozialen Wandel durch richtiges Denken und kluges Leben bewirken. Zwei Referenten legten den Schwerpunkt dieses Themas auf die Ernährung. Die Verfechterin wildwachsender Nahrungsmittel, Sunny Savage, bewies, dass das Unkraut im eigenen Garten nicht nur äußerst gesund, sondern auch kostenlos ist. Daniel Anthony, gekleidet in einem malo (Lendenschurz) zerkleinerte während seines gesamten Vortrags Taro, während er Poi als das perfekte, fast vergessene Nahrungsmittel Hawaiis pries. Der lächelnde Zimmermann Rick Rutiz aus dem Hinterland von Maui zeigte, dass er das Leben der Kinder im abgelegenen Hana verändert, indem er sie dazu bringt, Häuser zu bauen. Dabei lernen die Schüler Mathematik, Zusammenarbeit, Selbstwertgefühl und die Kraft, ihr eigenes Leben zu verändern. Barack Obamas Halbschwester Maya Soetoro-Ng demonstrierte gemeinsam mit ihrer Kollegin Kerrie Urosevich, dass „Friedensförderung“ ein Fach ist, das in unseren Schulen genauso dazugehört wie Lesen und Mathematik. Der Tag gipfelte in einem Klavierkonzert kanikapila (Jam-Session), die von der hawaiianischen Musiklegende Robert Cazimero eröffnet wurde. Robert war weit mehr als nur ein Songwriter und Sänger mit zahlreichen Plattenveröffentlichungen – er war ein Liebling des hochgeschätzten Kumu Hula (Hula-Lehrer) Ma‘iki Alu Lake, der als Pionier an der Gründung der ersten rein männlichen Gruppe im heutigen Hawaii beteiligt war Halau (Hula-Schulen). Seine Anwesenheit – und eigentlich der gesamte TEDx-Maui-Tag – hat ganz einfach bewiesen, dass das hawaiianisch-polynesische Leben kein Traum ist. Es ist eine ganz klare Antwort auf die Fragen unserer sich wandelnden Zeit. Von Paul Wood

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