Marika Emi, eine tragende Säule der Kunstszene in Honolulu, fand während des Lockdowns innovative Wege, um Verbindungen und Zusammenarbeit zu fördern. Die Grafikerin und Kunstvermittlerin blieb stets ihrem Engagement treu, Dialoge über Themen anzuregen, die Hawaii und die Tropen weltweit betreffen. Als Gründerin des gemeinnützigen Verlags „Tropic Editions“ und Herausgeberin der gleichnamigen Kunstzeitschrift „Tropic Zine“ war sie damit beschäftigt, Workshops, Spendenaktionen und digitale Veranstaltungen zu organisieren.
„Ich wollte Künstlern die Möglichkeit geben, Kontakte zu knüpfen und sich gleichzeitig darauf zu konzentrieren, produktiv zu sein, indem sie ihre Reaktionen auf eine sich wandelnde Welt künstlerisch verarbeiten.“

Neben ihrer Arbeit zum Aufbau einer Community und zur Gewinnung von Mitwirkenden für die dritte Ausgabe des „Tropic Zine“ hat Marika als Co-Direktorin des „Aupuni Space“ – einer von Künstlern geführten Galerie, eines Ateliers und Veranstaltungsraums in Kaka‘ako – weiterhin einen sicheren Raum für Kreative und Community-Mitglieder geschaffen. Als prägende Persönlichkeit im Stadtteil Kaka‘ako organisierte Marika während der Pandemie ein Programm aus innovativen Kunstausstellungen, virtuellen Galerieeröffnungen sowie Vorträgen und Filmvorführungen unter Einhaltung der Abstandsregeln. Doch wie viele andere verbrachte auch sie Zeit in der näheren Umgebung und machte sich von ihrer Wohnung in Nu‘uanu aus auf den Weg ins nahegelegene Chinatown, um in den neuen und wiedereröffneten Treffpunkten des historischen Viertels über zukünftige Projekte nachzudenken.
„„Künstler werden oft durch den Austausch und die Interaktion mit der Welt inspiriert, sei es durch Beobachtung, Gespräche und Kritik oder einfach dadurch, dass sie miteinander in Kontakt stehen.“
Schaut euch unbedingt Marikas Verlag an, Tropic Editions und die gleichnamige Publikation, Tropic Zine